Pia-Sophie Wolter, wo steht denn der Schreibtisch in der Wohnung – oder wird ganz modern mit dem Laptop und Tablet auf dem Schoß studiert werden?

Pia-Sophie Wolter: Sowohl als auch. Allerdings habe ich keinen Schreibtisch, sondern nur einen Esstisch an dem ich studieren kann. Meine Wohnung hat aber auch einen Balkon. Auf dem werde ich dann weitere Stunden mit meinem Laptop verbringen.

Bachelor of Business Administration am VfL Campus – wie fiel die Entscheidung für dieses Studium?

Pia-Sophie Wolter: Ich wollte auf jeden Fall was neben dem Fußball machen. Ich finde es wichtig nach der Karriere etwas in der Hand zu haben. Außerdem ist Sport ein sehr interessantes Studienfach für mich und dann musste ich nicht lange recherchieren, um zu erfahren, was ich in Wolfsburg machen könnte. Da bietet sich das Sportmanagement-Studium am VfL Campus einfach an. So kann ich noch weitere Einblicke in den Verein bekommen.

Gedankenspiel: Wenn es den VfL Campus nicht geben würde, wäre dann auch ein Studium begleitend zur Karriere in Frage gekommen?

Pia-Sophie Wolter: Ja, auf jeden Fall. Sonst hätte ich ein anderes Fernstudium angefangen. Mir war es definitiv wichtig etwas nebenbei zu machen. Der Vorteil am Campus sind natürlich die kurzen Wege zwischen dem Campus und dem Trainingsplatz, aber auch die Einblicke, welche ich als Spielerin sonst nicht bekommen hätte.

Nadine Keßler, Lara Dickenmann, Vanessa Bernauer – jetzt Pia-Sophie Wolter. Immer wieder beginnen Spielerinnen und auch Spieler des VfL Wolfsburg ein Studium am Campus –  hast du vor der Entscheidung auch mit Lara oder Vanessa gesprochen, wie es so am VfL Campus ist?

Pia-Sophie Wolter: Vor der Entscheidung habe ich nicht mit ihr gesprochen, aber jetzt im Nachgang. Die Gespräche mit Lara Dickenmann haben mich nochmals in meiner Entscheidung bestätigt. Gerade weil man im Studium auch Kontakte knüpfen kann, ein breites Themengebiet abgedeckt wird und somit eine super Verbindung zum Fußball hergestellt wird.

Welche Erwartungen hast du denn eigentlich an das Studium? Du bist ja auch schon eine Weile aus der Schule raus, freust du dich wieder auf das Lernen?

Pia-Sophie Wolter: Ich hoffe, dass ich tiefe Einblicke in einen professionell geführten Fußballclub erhalte. Wie der Verein aufgebaut ist, was eigentlich wichtig ist und natürlich was Sportmanagement im Sportverein ausmacht.
Ich habe in Bremen, beziehungsweise in Oldenburg, auch schon studiert und kenne mich mit dem Lernen noch ein bisschen aus. Ich freue mich dann einfach darauf eine sehr sinnvolle Beschäftigung neben dem Fußball zu haben und meine Kommilitonen kennen zu lernen.

Ist der Vater etwas neidisch, dass es so ein Angebot zu seiner Sportler-Zeit noch nicht gegeben hat? Oder schreibt er sich am Ende auch noch gleich am VfL Campus ein?

Pia-Sophie Wolter: (Lacht) Mein Bruder hat auf jeden Fall gesagt, dass er es interessant findet. Er ist schon sehr auf meine Meinung gespannt. Mein Vater hat vor seiner Karriere in Hamburg eine Ausbildung zum Versicherungskaufmann gemacht und hatte somit auch etwas in der Hand. In Bremen hat er sich dann auf das Fußballspielen konzentriert. Jetzt ist er ja auch im Sport geblieben, von daher hat er da schon die richtige Entscheidung getroffen.