Janina Breitsch spielt mit Hannover 96 in der Regionalliga und arbeitet auch noch dort im Nachwuchsleistungszentrum. Trotzdem bringt sie das Studium – derzeit im dritten Semester – problemlos unter einen Hut: „Der SPORTBUSINESS CAMPUS ermöglicht ein sehr flexibles Studium. Das ist ein riesengroßer Vorteil!“. Im Gespräch spricht die 22-Jährige über ihr Studium und wie sie den ganzen Alltag meistert.

Hallo Janina. Du studierst nun seit etwas über einem Jahr. Wie war das Studium in der Coronazeit?
Das erste Jahr verging wie im Flug. Ich kann’s noch gar nicht glauben, dass ich bereits über ein Drittel meines Studiums absolviert habe. Die Phase während der Hochzeit der Corona-Pandemie war definitiv durch Zusammenhalt und gegenseitige Rücksichtnahme geprägt. Mithilfe der Einhaltung der Hygienebestimmungen, durften wir dennoch zu den Präsenzwochenenden anreisen und dieses einmalige Privileg in dieser schwierigen Zeit genießen. Die Freude am gemeinsamen Lernen mit den Kommilitonen, dem Austausch mit den Dozenten und den Verantwortlichen des SBC war umso größer.

Worauf freust du dich nun am meisten?
Jedes Präsenzwochenende ist einzigartig und immer gut für die eine oder andere Überraschung. Die gemeinsame Zeit mit den Kommilitonen und der Austausch schaffen Momente für die Ewigkeit, an die ich mich immer gerne zurückerinnern werde.

Du spielst in der ersten Mannschaft bei Hannover 96. Wie oft trainiert ihr?
Wir trainieren drei- bis viermal die Woche und sonntags ist immer Spieltag.

Und wie bekommst du dann den Sport und das Studium unter einen Hut?
Das Studium lässt sich einwandfrei mit dem Sport kombinieren. Dadurch, dass unsere Pflichtspiele immer sonntags stattfinden, habe ich die Möglichkeit an allen Präsenzwochenenden teilzunehmen und rechtzeitig für den Spieltag zurückzureisen. Des Weiteren eigenen sich die Auswärtsfahrten besonders gut für das Schreiben von Hausarbeiten oder das Lernen für Klausuren, sodass man mit etwas Planung und Zeitmanagement beides wunderbar miteinander verbinden kann. Die Flexibilität des Studiums ist ein riesengroßer Vorteil.

Wie sieht für dich ein normaler Studientag aus?
Ich stehe immer mit einem frühen Weckerklingeln auf, damit ich einen geregelten Tagesablauf habe – das ist mir persönlich sehr wichtig. Ansonsten nutze ich die Zeit bis zur abendlichen Trainingseinheit für das Verfassen der Hausarbeiten oder büffele für Klausuren. An manchen Tagen klappt dies mal mehr oder mal weniger gut, wichtig ist nur, eine perfekte Balance mithilfe des sportlichen Ausgleichs zu finden. Nachdem man sich etliche Stunden mit dem Lernen von einem Modul beschäftigt hat, tut eine sportliche Einheit besonders gut, um auf andere Gedanken zu kommen und abzuschalten.

Was reizt dich am Studium im Stadion?
Die tiefen Einblicke in die Sportwelt sind definitiv etwas Besonderes und Einzigartiges. Allein der Aspekt während der Vorlesungen auf den grünen Rasen zu schauen, ist das höchste der Gefühle für einen Fußball-Enthusiasten. Diese Atmosphäre, kombiniert mit spannenden Dozenten, Modulen und tollen Persönlichkeiten an den Kaminabenden, ist ein absolutes Highlight.

Weißt du schon, worüber du deine Bachelorarbeit schreiben möchtest?
Das ist eine gute Frage – die Grundidee steht jedenfalls, der Feinschliff ist jedoch noch erforderlich. Da ich nebenberuflich im Nachwuchsleistungszentrum von Hannover 96 tätig bin, war mir relativ schnell klar, dass dies die zentrale Thematik meiner Bachelorarbeit darstellt. Jedoch soll der Fokus nicht nur im Bereich des Fußballs liegen, sondern ebenfalls auf Nachwuchsförderkonzepten in mehreren Sportarten. Auf jeden Fall möchte ich die theoretisch erlernten Themen so praxisnah wie möglich umsetzen und einen Mehrwert für die Sportvereine schaffen.

Vielen Dank und viel Erfolg für die kommenden Semester!