Anna Winter (Alumna) – „Das Stadion ist deine Uni. Ein unglaubliches Gefühl!“

In diesem Jahr hat Anna Winter ihren Abschluss gemacht und ihre Bachelorarbeit über Public Relations und Eventmarketing in Nonprofit-Organisationen geschrieben. Die 21-Jährige bekam für das Studium ein Stipendium vom Kleeblatt Campus. Während des Studiums schaute sie auch regelmäßig u.a. am Arena Campus in Düsseldorf vorbei. Im Gespräch spricht sie über die Studienzeit und das Studentenleben.

Du hast in diesem Jahr deinen Bachelor abgeschlossen. Wie war das Studium für dich?

Das Studium war für mich eine unvergessliche Zeit. Es ist eine sehr wertvolle und einzigartige Erfahrung, die sowohl aus dem Studium selbst besteht, also den Vorlesungen und den zusätzlichen Angeboten, als auch den zusätzlichen Erfahrungen die ich durch Praktika in der Sportbranche und weitere Jobs gesammelt habe. Ich persönlich merke selbst, wie ich mich in diesen drei Jahren in sämtlichen Bereichen weiterentwickelt habe. Durch das Studium habe ich nicht nur inhaltlich unglaublich viel gelernt, sondern auch einiges an Lebenserfahrung gesammelt.

Du hast vor drei Jahren das Stipendium am Kleeblatt Campus in Fürth gewonnen. Im Interview danach hast du gesagt: „Ich habe mich für das Stipendium beworben, weil ich im wirtschaftlichen und sportlichen Bereich sehr interessiert bin und schon immer in die Management-Richtung gehen wollte.“

Das, was ich vor ca. genau drei Jahren gesagt habe, hat sich zu 100% in die Realität umgesetzt und mein Ziel im Management zu landen ist immer noch sehr großgeschrieben.

Sport- und Wirtschaftsinteressierte sollten sich auf jeden Fall bewerben, da der perfekte Mix aus betriebswirtschaftlichen Grundlagen, Marketing, Finanzen, Event etc. in Bezug auf die Sportbranche gelehrt wird. Durch die breite Auffächerung der Module finden alle Studierende Bereiche, die einem besonders liegen und interessieren. Ganz abgesehen davon ist das Klima im Studium unter den Studierenden aber auch zu den Dozierenden einzigartig.

Wie geht es jetzt für dich weiter? Bleibst du im Sportbusiness? 

Ich habe nun mein Master Studium in Innsbruck begonnen. Der Studiengang nennt sich Organization Studies. Dieser ist nicht mit dem Sportbusiness verknüpft, aber trotzdem habe ich danach vor, in der Sportbranche zu arbeiten und wieder in den Sportbusiness zu gehen. Durch den aktuellen Masterstudiengang mit der Kombination des Bachelors im Sportbusiness möchte ich mir eine ideale Grundlage für die Arbeitswelt schaffen, in der es mir durch den Bachelor und Arbeitserfahrung ermöglicht wird, in die Sportbranche einzusteigen.

Wie würdest du den Arena Campus in Düsseldorf beschreiben? 

Mein „Heimatcampus“ war der Kleeblatt Campus in Fürth. Meine Besuche am Arena Campus sind mir aber auch absolut in Erinnerung geblieben. Zum einen, weil ich einfach einen kleinen Teil in dem riesigen Stadion als „meine Uni“ bezeichnen konnte. Hier musste ich erstmal den richtigen Weg zu den Vorlesungsräumen (den VIP-Logen!) finden. Hat man aber einmal seinen Platz gefunden ist es zum anderen ein unglaubliches Gefühl von einem Profi im Sportbusiness doziert zu werden, mit Blick auf das Spielfeld und die gegenüberliegende Tribüne.

Was hat dich an den letzten drei Jahren am meisten beeindruckt?

Am meisten hat mich beeindruckt, dass man so unglaublich viel gelernt hat, obwohl im Schnitt nur einmal im Monat für zwei drei Tage Vorlesung war. Durch die Hausarbeiten konnte man sich so viel Wissen selbst aneignen und zwar genau das, was einen auch interessiert. Ich finde das Konzept des Studiums sehr einzigartig und ein bisschen bewundernswert, dass ich auf diese Art und Weise unglaublich viel gelernt habe, ohne fünf Tage die Woche in überfüllten Hörsälen zu sitzen. Auch das Netzwerk, das ich mir durch das Studium und damit zusammenhängende Veranstaltungen aufgebaut habe, ist für mich zum heutigen Zeitpunkt nicht mehr wegzudenken. Durch die Dozierenden aus der Sportbranche ist man nicht nur in der Theorie ganz nah am Sport, sondern auch in der Praxis. Aber auch der Zusammenhalt unter uns Studierenden macht einiges aus. Da wir eigentlich in ganz Deutschland verteilt sind, sehen wir uns immer nur zu den Vorlesungen. Aber trotzdem hatten und haben wir immer noch Kontakt und unterstützen uns in sämtlichen Bereichen, ob für die Uni, geschäftlich oder bei privaten Angelegenheiten. Uns wurde immer eingetrichtert wie wichtig das Netzwerk sei. Und ja, das ist es! Das kann ich nach drei Jahren voll und ganz bestätigen.

Wie ist denn das Studentenleben am SBC?

Da immer ein Teil der Studierenden während der Vorlesungen in einer anderen Stadt war, haben meist die „Einheimischen“ etwas organisiert. Ob wir nur essen waren, uns einfach nur die Stadt angeschaut haben oder doch mal feiern waren, war ganz unterschiedlich, aber meistens war von allem etwas dabei! Dadurch, dass man sich nur einmal im Monat sieht, hat man sich unglaublich viel zu erzählen und unternimmt gerne was. Vor allem wenn man selbst in einer anderen Stadt ist, ob Düsseldorf, München, Berlin, Wolfsburg oder Fürth, es ist immer toll wo anders unterwegs zu sein und auch so das private Netzwerk zu erweitern. Auch haben wir oft die Fußballspiele nach den Vorlesungen angeschaut, für die uns die Karten gestellt wurden und was in einer sportbegeisterten Truppe ein cooles Event ist.

Viel Erfolg für deinen Master und deinen Einstieg in das Sportmanagement!

Anna Winter studiert nicht nur das Sportmanagement, sondern ist auch selber gerne sportlich unterwegs.

 

Unser Bachelorstudent Paul Geiger berichtet vom Präsenzwochenende am Arena Campus

Hallo Sportfreunde,

mein Name ist Paul Geiger und ich bin Teil des neuesten Bachelor Jahrgangs am SPORTBUSINESS CAMPUS. Anderthalb Monate nach dem ersten Präsenzwochenende in Wolfsburg haben wir uns am Arena Campus in Düsseldorf getroffen. Neben meinem Jahrgang waren die Bachelor Jahrgänge 2019 & 2020, sowie die Masterstudierenden aus den Jahren 2020 & 2021 vor Ort.

Die anderen Studierenden aus meinem Jahrgang sind alle am Donnerstagabend in Düsseldorf angekommen. Da wir den Abend nutzen wollten, um uns noch besser kennenzulernen, haben wir uns auf den Weg in die Altstadt gemacht. Nach einigen Stunden an der „längsten Theke der Welt“ ging es zurück ins Hotel. Am nächsten Morgen ging es zur Merkur Spiel-Arena. Der Tag sollte spannend anfangen, denn wir haben direkt zu Beginn unsere TDR, also unsere erste Hausarbeit, mit einigen Korrekturen von unserer Dozentin erhalten. Weiter ging es mit der Vorlesung über wissenschaftliches Arbeiten. Hier wurden uns wichtige Grundlagen über Recherche, Forschung und auch das Zitieren von Quellen vermittelt, die wir mit Sicherheit in den nächsten drei Jahren anwenden werden.

Zum Ende des Tages stand der Kaminabend an. Alle Kurse versammelten sich in einer der Logen, um den beiden Gästen zuzuhören. Der erste Gast war Thomas Röttgermann, Vorstandsvorsitzender der Fortuna Düsseldorf. Durch seine große Erfahrung im Management von Fußballvereinen konnte er uns immer wieder seine Standpunkte und Meinungen über den modernen Fußball erklären. Vor allem in Bezug auf die Arbeit bei der Fortuna war es sehr interessant zu erfahren, wie der Mittelweg aus Fan-Nähe und der Anpassung an aktuelle Entwicklungen in der Fußballwelt aussehen kann.

Auch der zweite Gast des Kaminabends, Frieder Feldmann, konnte uns sehr lehrreiche und noch mehr lustige Erfahrungen mitgeben. Als Pressesprecher der Düsseldorfer EG, der auch verantwortlich für Social Media Marketing und somit für die Außendarstellung des Vereins ist, konnte er uns einige Geschichten aus seinem Alltag erzählen. Besonders einprägsam war, dass ungewöhnliche Maßnahmen manchmal den größten Effekt haben. Dabei muss man seine Gedanken nicht immer auch zu Ende denken, sondern einfach mit Kreativität und „Rock ‘n Roll“ an Dinge herangehen. Nach seinen Einblicken sind wir alle mit einer guten Laune in den Feierabend gegangen.

Nachdem wir abends mit allen Studierenden unseres Jahrgangs in einem Irish Pub Bundesliga geguckt haben, stand am Samstag das Modul „Grundlagen der BWL“ an.  Wir haben uns mit Unternehmensstrukturen, Wettbewerbsstrategien und Instrumenten zur Analyse von wirtschaftlichen Strukturen befasst. Anschließend ging es für uns alle auf den Heimweg. Insgesamt war es ein lehrreiches und sehr unterhaltsames Wochenende.

In den nächsten drei Wochen werden wir Zeit haben, das Gelernte zu wiederholen, bevor beim Präsenzwochenende in Fürth die erste Klausur ansteht.

Bis dahin,

LG Paul Geiger

Unser Bachelorstudent Felix Schünemann berichtet vom VfL Campus Wochenende dem strammen Weg Richtung Ziel

Auf geht´s!

Am vergangenen Präsenzwochenende durfte ich ein weiteres Mal den Weg zum VfL Campus antreten. Manchmal wird mir bewusst, dass es doch alles sehr schnell gen Ende geht. Da kommt es mir immer wieder vor, als wäre die allererste Vorlesung erst letzten Monat gewesen.

Dieses Mal gab es den zweiten Teil der Sportkommunikation. Die erste Hälfte hatte ich bereits 2020 gehabt, doch aufgrund der Pandemie konnten wir erst jetzt die zweite Hälfte durchführen. Das war aber alles gar kein Problem. Wir waren sogar die einzige Gruppe an diesem Wochenende, deshalb war es etwas ruhiger als sonst.

Am Freitag stand erstmal die Klausur VWL an. Ich bin echt froh, dass das hinter mir liegt, denn VWL war mal so gar nicht mein Lieblingsfach ????

Nach der Vorlesung folgte ein spannender Kaminabend im kleinen Kreis mit Björn Binder, Leiter Stadionsicherheit des VfL Wolfsburg. Danach durften die, die wollten das Eishockeyspiel der Grizzlys Wolfsburg gegen die Augsburger Panther ansehen, also gingen wir mit unserer Campusleitung Frau Mayer dorthin. Da haben die Kommilitonen, die nicht mitgekommen sind, etwas verpasst! Nach einer 4:0-Führung der Grizzlys kamen die Augsburger zurück und glichen zum 4:4 aus! Die Grizzlys konnten auf 5:4 erhöhen, doch auch das glichen die Gäste aus! In der Overtime konnten die Grizzlys Wolfsburg jedoch mit 6:5 im Golden Goal gewinnen. Was für ein Abend!

Am Samstag stand er letzte Tag der Sportkommunikation an, an dem wir auch unsere Aufgabe für die Hausarbeit bekamen. In der letzten Zeit dreht sich bereits viel um die Bachelorarbeit. Wir haben alle unsere/n Betreuer/In bekommen und arbeiten langsam an einem konkreten Plan für die Bachelorarbeit. Schon komisch, dass es nur noch im November 2 Tage Recht und im Januar ein paar Tage Unternehmensführung sind, bevor es mit der Bachelorarbeit losgeht. Aber ich freue mich drauf und werde alles geben, um den Endspurt zu schaffen!

Aktuell geht es an die beiden Hausarbeiten Sportkommunikation und -ökonomie, die noch offen sind. Alles andere kommt dann!

Ich melde mich!

LG Felix ????

Patrick Lippek (Alumnus & Dozent) – Marshmallow, Spaghetti und Sportkommunikation – Werde Fußball Manager/in!


2017 hat Patrick Lippek (links auf dem Bild) noch selber an der Weiterbildung „Fußball Management“ teilgenommen. 2021 steht er als Dozent vor dem neuen Jahrgang. Noch bis zum 20. September können sich Interessierte dafür anmelden. In seiner Dozententasche befinden sich übrigens immer Marshmallows und Spaghetti – wichtig für das Modul Sportkommunikation. Wie er die Weiterbildung erlebt hat und worauf sich die neue Gruppe freuen kann, verrät er in diesem Interview.

Du hast 2017 die Weiterbildung zum Fußball Manager gemacht. Wie war das für dich?

Aufregend! Ich habe viele spannende Menschen kennengelernt. Lutz Pfannenstiel, damals noch als Scout und Leiter der internationalen Beziehungen bei der TSG 1899 Hoffenheim, fand ich beispielsweise sehr inspirierend. Ihm hätte ich stundenlang zuhören und mit Fragen löchern können. Die Begegnung mit vielen verschiedenen Menschen sind einfach sehr erfrischend, manchmal sind daraus sogar Jobangebote entstanden. Letztendlich war die Weiterbildung eine der besten Entscheidungen, die ich getroffen habe und eine Investition in mich selbst.

Interessierte fragen sich ganz oft: „Was erwartet mich bei dieser Weiterbildung?“. Was antwortest du?

Es ist schwer in Worte zu fassen, man muss es eigentlich selbst erlebt haben. Zuallererst ist da die schönste Nebensache der Welt – der Fußball, der mit dem Wunsch im Sportbusiness Fuß fassen zu wollen, kombiniert wird. Dann eignet man sich, gemeinsam in einem familiären Wohlfühl-Umfeld, theoretisches und praktisches Wissen an, baut sich sein eigenes Netzwerk auf, um anschließend offene Türen einzurennen.

Vom Alumni zum Dozenten: Nun bist du selber als Dozent bei der Weiterbildung im Einsatz. Was ist in den Seminaren besonders wichtig?

Ein Austausch auf Augenhöhe. Es gilt sich gemeinsam Themen zu widmen und diese zu diskutieren. Ich verbinde in meiner Lehre das theoretische Wissen mit Praxiserfahrungen aus meinem Berufsalltag. Klar, viele theoretische Grundlagen sind einfach notwendig, um Themen greifen und erklären zu können, viele andere Themen sollte man aber im Diskurs mit den Teilnehmenden verhandeln. Nur so können gemeinsam Problematiken im Kontext der Sportkommunikation gelöst und kreative Ideen entwickelt werden. Hier kommen auch schon mal Spaghetti, Marshmallow und Klebestreifen zum Einsatz. Es soll ja auch Spaß machen. Und wenn die Teilnehmenden selbst etwas kreieren, bleibt das Gelernte auch viel besser im Gedächtnis. Aber jede Gruppe ist einzigartig und besonders. Es bringt rein gar nichts, immer nach Schema F vorzugehen. Dadurch, dass die Gruppengröße familiär ist, lässt sich jedes Seminar auch nach den Bedürfnissen der Teilnehmenden anpassen. Ich merke schnell, ob die Teilnehmenden mit Feuer und Flamme dabei sind oder bei einem bestimmten Thema eben nicht. Denn wenn man in der (Sport)Kommunikation etwas lernt, dann dass „man nicht nicht kommunizieren kann“ (Watzlawick).

Das Ziel ist, dass die Teilnehmenden für die Praxis gut gerüstet sind. Wie stellst du dies sicher?

Der Transfer in die Praxis gelingt durch zwei Dinge: Du musst selbst Antrieb und Motor für die Teilnehmenden sein und auch mal aus dem Nähkästen plaudern. Hier hilft Ehrlichkeit. Auch mal erzählen, wenn was nicht so gut lief. Das zweite: Einfach mal machen! Die Teilnehmenden müssen selbst gestalten und praxisnahe Aufgaben erledigen. Deshalb werden die Teilnehmenden auch selbst Pressemitteilungen verfassen und Pressefotos erstellen.

Du arbeitest aber nicht nur als Dozent, sondern hauptberuflich bei Arminia Bielefeld. Wie nützt dir hier die Weiterbildung zum Fußball Manager?

Ich bin bei der Arminia in der Abteilung Fußballkultur + Soziales tätig. Hier ist es wichtig, sich klar und präzise ausdrücken zu können und Sachverhalte multiperspektivisch zu durchdenken. Durch das Schreiben wissenschaftlicher Texte im Zuge der Modulabschlüsse wird die Fähigkeit, klar strukturierte und verständliche Texte zu verfassen, tiefergehend geschult. Dies ist eine Schlüsselkompetenz, die in nahezu allen Berufen unabdingbar ist.

Auch haben einzelne Module dabei geholfen Zukunftstrends in den jeweiligen Branchen zu erkennen und diese Themen für den eigenen Beruf weiterzudenken. Hier sind z.B. fußballkulturelle Themen und die gesellschaftliche und soziale Verantwortung des Profifußballs zu nennen. Es ist in meinen Augen ein überholter Ansatz, die Attraktivität und die Wettbewerbsfähigkeit einer Liga hauptsächlich nach ökonomischen und sportlichen Kennziffern zu beurteilen. Perspektivisch muss der Wertewandel in der Gesellschaft im Profifußball berücksichtigt werden, um nachhaltig erfolgreich zu sein – sportlich wie wirtschaftlich.

Im Oktober startet die nächste Weiterbildung „Fußball Management“. Wir wünschen dabei viel Spaß und tolle Diskussionen. Danke für das Gespräch!

Unser Bachelorstudent Felix Schünemann berichtet von der Rückkehr an den VfL Campus nach der Vorlesungspause

Lang lang ist es her!

Nach zwei Monaten Pause ging es wieder zurück an den Campus, um in das letzte Studienjahr zu starten. Kaum zu glauben, dass es schon auf die Zielgerade geht. Manchmal kommt es mir so vor, als hätte ich erst letzten Monat angefangen. Vor den Vorlesungstagen ging es schnell zum Corona-Test, bevor wir uns in der VIP Lounge des VfL Wolfsburg trafen.

Mit uns gemeinsam startete der neue Bachelor- und der neue Masterkurs in das neue Semester. Dieses Semester begann für mich mit Sportökonomie. Ein wichtiges und interessantes Thema, was mir auch bei der Bearbeitung meiner Bachelorarbeit sicher helfen wird. Vorweg galt es jedoch, die Klausur aus dem Modul Personalmanagement zu schreiben. Als das dann durch war ging es an das neue Modul mit viel Praxisarbeit und guten Diskussionen. Am Freitagabend durfte ich dann an einem Kaminabend mit dem ehemaligen Weltmeister und heutigem Markenbotschafter des VfL Wolfsburg, Pierre Littbarski teilnehmen, der uns viele interessante Inhalte aus seiner Laufbahn u.a. als Scout näherbrachte und für einige lustige Momente sorgte. Ein sehr schöner Abend mit vielen spannenden Kurzdiskussionen, interessanten Fakten und coolen Eindrücken aus verschiedensten Bereichen des Sportbusiness. Geschafft von der langen Anfahrt und dem anstrengenden Tag ging es dann nur noch in das Hotel.

Der Samstag startete ebenfalls mit einem Corona-Test. Danach ging es weiter mit der zweiten Hälfte des Moduls Sportökonomie mitsamt allen Inhalten rund um die zu schreibende Hausarbeit. Dieser Tag war sehr cool. Erneut wichtige Themen wie die Einnahmen aller Vereine durch die TV-Geld-Verteilung oder Wirtschaftlichkeit bei Sportgroßveranstaltungen. Auch dieser Tag ging zu Ende, doch die kommenden Wochen werden mehr als voll. Die Studienarbeit ist in den letzten Zügen und muss fertiggestellt werden, im Oktober kommt eine Klausur in Volkswirtschaftslehre und in Sportökonomie gibt es ebenfalls eine Hausarbeit zu schreiben. Also viel zu tun, bevor sich alles ein kleines Bisschen entspannt.

Im Oktober geht es dann weiter. Was bis dahin passiert ist und wie es dann aussieht kommt dann im Blogeintrag zum nächsten Präsenzwochenende.

Bis dahin: Haut rein!

Euer Felix

copyright aller Bilder: VfL Wolfsburg, Marvin Seibert

Lern die neue Weiterbildung „Nachhaltigkeitsmanagement im Sport“ kennen – Teil III

Nico Briskorn ist Leiter Corporate Social Responsibility beim VfL Wolfsburg und damit unter anderen auch für das Thema Nachhaltigkeit im Verein zuständig. Gemeinsam mit dem SPORTBUSINESS CAMPUS entwickelte er die neue Weiterbildung „Nachhaltigkeitsmanagement im Sport“. Im Interview verrät er uns mehr über die Inhalte der Weiterbildung.

Worauf können sich Interessierte beim „Nachhaltigkeitsmanager im Sport“ freuen?

Auf spannende Impulse und eine kritische Auseinandersetzung mit aktuellen und zukünftigen Herausforderungen im Sport- bzw. Nachhaltigkeitsmanagement. Nachhaltigkeit wird zukünftig eine zentrale Rolle in strategischen Entscheidungen auf Verbands- und Clubebene spielen. Umso wichtiger ist bereits heute ein ganzheitlicher Blick auf die relevanten Themen und eine systematische Herangehensweise über unterschiedliche Instrumente. Die Teilnehmenden lernen von versierten Fachexperten und diskutieren gemeinsam Lösungsmodelle für die Zukunft. Die Weiterbildung ist dabei ein spannendender Mix aus Wissenschaft und Praxis zu einem hochrelevanten Thema. In dieser Form bzw. mit dem Fokusthema ist das aktuell einmalig im Sport. Selbstverständlich werden wir unsere Erfahrungen aus über zehn Jahren Nachhaltigkeitsmanagement im Sport teilen und Einblicke in die Arbeit des VfL Wolfsburg geben. Dabei schauen wir auch auf aktuelle Entwicklungen auf nationaler und internationaler Ebene im Sport, welche uns durch unsere Mitarbeit in unterschiedlichen Arbeitskreisen und Gremien bestens bekannt ist.

Was sind die Topthemen, über die ihr sprechen werdet?

Wir sprechen über die Chancen eines nachhaltig transformierenden Sports. Für Klubs und Ligen ist es eine vielversprechende Gelegenheit – ergeben sich doch neue Vermarktungschancen, Chancen auf eine höhere Marktkapitalisierung und nicht zuletzt eine höhere gesellschaftliche Akzeptanz. Mit seiner Beliebtheit und Ausstrahlungskraft hat der Fußball ein bemerkenswertes Potenzial, den Wandel voranzutreiben und die Menschen für einen klimafreundlichen Sport und eine nachhaltige Gesellschaft zu begeistern. Mit den Teilnehmenden und unseren Experten werden wir zur Verantwortung und zukünftigen Rolle des Sports sowie zu brandaktuellen Themen wie der WM in Katar, dem 1,5° Klimaziel sowie zum Kinderschutz im Sport diskutieren. Unsere Nationaltorhüterin Almuth Schult wird mit den Teilnehmenden über das Positionspapier „Mehr Frauen im Fußball“ diskutieren und wir schauen uns gemeinsam mit Experten die Zukunft des (Purpose-Driven)Sportsponsorings an. Zudem werden wir uns aktuelle und zukünftige Orientierungsrahmen und Nachhaltigkeitsstandards in Wirtschaft und Sport anschauen.

Warum hast du gemeinsam mit dem SPORTBUSINESS CAMPUS diese Weiterbildung entwickelt?

Aktuelle Umfragen der Liga zeigen, dass wir mehr Qualifizierung brauchen. Die Verantwortlichen für Corporate Social Responsibility (CSR) der 36 deutschen Profiklubs fordern neben einem besseren Austausch untereinander, um von den Besten zu lernen und sich weiterentwickeln zu können, insbesondere mehr Fachexpertise in den Clubs. Nur sehr wenige Klubs verfügen aktuell über ausreichend Nachhaltigkeitsmanager, geschweige denn Energie-, Umwelt- oder Klimamanager. Der Weiterbildung aktueller und zukünftiger Kräfte kommt bei der Transformation eine Schlüsselrolle zu. Nur mit den richtigen Fachexperten werden sich Vereine in Punkto Nachhaltigkeit weiterentwickeln können. Mit dem „Nachhaltigkeitsmanager Sport“ greifen wir diesen Bedarf auf und schaffen ein werthaltiges Angebot. Das sich im Themenfeld neue spannende Herausforderungen für den Sport ergeben, zeigt nicht zuletzt die Ankündigung der DFL, Nachhaltigkeitskriterien zukünftig in die Lizensierung einzubinden. Aktuell wird zur Umsetzung sogar eine Fachkraft seitens der DFL gesucht. Eine tolle Chance für qualifizierte Nachwuchskräfte mit dem entsprechenden Fachwissen.

Was machen Nachhaltigkeitsmanager*innen in der Praxis beim VfL Wolfsburg?

Die Mitarbeitenden des interdisziplinären CSR-Teams sind jeweils für eigene Schwerpunktthemen verantwortlich und stehen als interne Berater*innen für Nachhaltigkeitsthemen im vielfältigen Austausch mit anderen Abteilungen. Die Projekte sind sehr vielfältig und zahlen auf die gesetzten Nachhaltigkeitsziele ein. Zum Beispiel eine Ausweitung nachhaltiger Produkte im Merchandising oder die Reduktion von Mikroplastik. Die Schwerpunkte der CSR-Arbeit wurden in den Handlungsfeldern Umwelt- und Klimaschutz, Vielfalt bzw. Diversität sowie Jugend gesetzt, da der VfL hier die nachhaltigste Wirkung erzielen kann. Alle zwei Jahre publizieren wir unsere aktuellen Ziele und Fortschritte in einem Nachhaltigkeitsbericht, welcher ebenfalls von der CSR-Abteilung erarbeitet wird. Hier geben wir auch Auskunft zur Einbindung von Mitarbeitern, Fans, Stadt und anderen wichtigen Anspruchsgruppen genauso wie zur Wirkung unserer Projekte.

Welche Vorerfahrungen brauche ich für diese Weiterbildung?

In erster Linie braucht es eine gewisse Neugier und ein Interesse für nachhaltige Themen und Sport. Weitere Vorkenntnisse sind nicht zwingend erforderlich.

Vielen Dank für den Einblick in die spannenden Themen!

VfL-Profi Pia Wolter schließt ihren Bachelor ab & startet mit dem Master

Ihre Position beim VfL Wolfsburg ist das Mittelfeld. Ihre Stärke ist ihr rechter Fuß. Neben ihrer Profikarriere war Pia-Sophie Wolters Platz aber auch der Hörsaal des VfL Campus. Dort überzeugte sie ebenfalls, dieses Mal mit Köpfchen: Pia Wolter schließt ihr Bachelorstudium mit Bestleistung ab und startet nun mit ihrem Master am SPORTBUSINESS CAMPUS.

Du hast gerade deinen Bachelorabschluss gemacht. Wie fühlt es sich an?
Ich bin natürlich sehr stolz darauf, meinen ersten „richtigen“ Abschluss in der Tasche zu haben und bin auch mit der Note sehr zufrieden. Ich hatte mir zu Beginn des Studiums vorgenommen, dieses in drei Jahren abzuschließen und bin froh, dass das so funktioniert hat. An dieser Stelle wirklich ein großes Dankeschön an meine Kommilitonen und die Campus-Leitung, die mich wirklich alle immer unterstützt haben und mich, dank Laptop, überall mit hingenommen haben!

Wie lief das Studium für dich?
Mein Studium lief wirklich super. Ich konnte an jedem Modul irgendwie teilhaben und habe es so geschafft, das Studium, zumeist auch stressfrei, in der Regelstudienzeit abzuschließen. Es war wirklich ein schönen Ausgleich zum Sport und ich habe es sehr genossen, mich neben dem Fußball weiterzubilden. Ich habe fast nur positive Erinnerungen an das Studium –  vielleicht abgesehen von der ein oder anderen schwereren Klausur oder Vorlesung 😉

Wie bekommst du Studium und Profikarriere unter einen Hut?
Das Studium lässt sich super mit der Fußballkarriere vereinbaren. Dank der Unterstützung meiner Kommilitonen, der Dozenten und der Campus-Leitung war es mir immer möglich, an den Modulen teilzunehmen – sei es per Skype oder dass ich zumindest teilweise anwesend sein konnte und immer auf den aktuellsten Stand gebracht wurde. Das Schreiben der Hausarbeiten oder das Lernen für Klausuren konnte ich gut in den Alltag integrieren und habe auch die Auswärtsfahrten gerne dafür genutzt.

Du beginnst nun bald den Master. Warum hast du dich dafür entschieden?
Mir ist es sehr wichtig, mich mit Themen außerhalb des Fußballs zu beschäftigen und eine Grundlage für meine Zeit nach der aktiven Karriere zu bilden. Der Bachelor am Campus hat mir sehr viel Spaß gemacht, ich habe viel gelernt und er ließ sich perfekt mit dem Fußball vereinbaren, sodass es für mich die logische Schlussfolgerung war, auch noch meinen Master am Campus anzuhängen. Ich bin froh, dass das so klappt und freue mich schon auf die Zeit.

Du bist Klimabotschafterin des VfL. Was hältst du von der neuen Weiterbildung „Nachhaltigkeitsmanagement im Sport“?
Die neue Weiterbildung am Campus finde ich persönlich super und denke, dass diese sehr zukunftsorientiert ist. Themen wie Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein sind in den letzten Jahren immer präsenter und wichtiger geworden und nehmen auch im Fußball eine immer größere Rolle ein. Ich habe selber zwei Jahre bei Werder Bremen im damaligen CSR-Management gearbeitet und gesehen, wie wichtig diese Arbeit ist. Umso mehr freue ich mich, dass die Weiterbildung jetzt am Campus angeboten wird und ich hoffentlich auch einige Einblicke bekommen werde.

Danke für das Gespräch und viel Erfolg mit dem Master!

Lern die neue Weiterbildung „Nachhaltigkeitsmanagement im Sport“ kennen – Teil II

Im ersten Teil haben wir euch etwas über die Inhalte der neuen Weiterbildung „Nachhaltigkeitsmanagement im Sport“ verraten. Heute sprechen wir mit Kathrin Lehmann, Geschäftsführerin des SPORTBUSINESS CAMPUS, darüber, für wen die Weiterbildung ideal ist und was sie so besonders macht.

Kathrin Lehmann, die neue Weiterbildung startet bereits im Oktober. Für wen ist diese gedacht?
Wer sich für Nachhaltigkeit, Management und Sport interessiert, ist bei dieser Weiterbildung genau richtig. Wir werden diese Themen im Dreiklang bespielen. Das heißt, Funktionärinnen und Funktionäre von Amateurvereinen, Mitarbeitende von Bundesligavereinen oder auch Sportsponsoren sind bei uns genau richtig. Wir erwarten ebenso ein großes Interesse von Management-Studierenden, die Credits zum Thema Nachhaltigkeit – auch branchenübergreifend – erlangen müssen. Generell sind bei uns alle willkommen, die sich mit diesem hochbrisanten Thema auseinandersetzen und gerne Verantwortung im Zusammenhang mit Sport übernehmen möchten.

Was zeichnet die Weiterbildung aus?
Diese Weiterbildung zeichnet die enge Verzahnung von Theorie und Praxis aus – wie alle anderen Weiterbildungen am SPORTBUSINESS CAMPUS auch. Diese Verschmelzung ist einzigartig. Wir haben mit dem VfL Wolfsburg einen starken Partner an der Seite, der zu den führenden Bundesligisten gehört, was das Thema Nachhaltigkeit im Sport angeht. Wir werden hochkarätige Expertinnen und Experten des VfL Wolfsburg und dessen Netzwerk begrüßen dürfen. Und natürlich werden auch Speaker von anderen Bundesligisten und anderen Sportarten sowie auch aus der Wirtschaft und Politik im Verlaufe der Weiterbildung mit unseren Teilnehmenden interagieren. Beim Thema Nachhaltigkeit gibt es keine Konkurrenz – sondern nur ein Miteinander. Die gesellschaftliche Verantwortung des Sports ist so groß – man kann nur gemeinsam Projekte, Ideen entwickeln und Taten folgen lassen.

Was bedeutet diese Weiterbildung für den SPORTBUSINESS CAMPUS?
Einmal mehr haben wir wieder mit einer ganz aktuellen Weiterbildung den Puls der Zeit getroffen. Wir freuen uns, dass wir nach dem eSports Manager nun auch den Nachhaltigkeitsmanager als Pionier in der Form anbieten können. Diese gibt es nur bei uns! Die Weiterbildung entstand aus einem intensiven Dialog zwischen unserer wissenschaftlichen Leitung Dr. Petra Schoele, eine absolute Expertin in Sustainable Management, Nico Briskorn, Leiter CSR VfL Wolfsburg, und dem SBC-Team. Wir werden nicht nur die wichtigsten Theorien und Best Practise-Beispiele behandeln, sondern dies auch in einer sehr modernen Lehr- und Lernform. Ich freue mich selbst sehr auf diese Weiterbildung, da sie geradezu parademässig für den ewigen Wandel stehen wird. Jeder Lehrgang wird anders sein. Dass wir zusammen mit dem VfL Wolfsburg einmal mehr etwas Neues schaffen können, zeigt, welch starke Partnerschaft wir gemeinsam leben.  

Vielen Dank für die Einblicke und das Gespräch!

Lern die neue Weiterbildung „Nachhaltigkeitsmanagement im Sport“ kennen – Teil I

Die Weiterbildung „Nachhaltigkeitsmanagement im Sport“ ist ganz neu. Wenn du dich für die Themen Strategie, Nachhaltigkeit und Sport interessierst, bist du hier genau richtig. Wer die Sportwelt nachhaltiger gestalten und einen ökologischen Fußbabdruck im Sport hinterlassen möchte, lernt hier alles, was man dafür braucht. Wir sprechen mit Dr. Petra Schoele, der wissenschaftliche Leiterin und Dozentin der Weiterbildung.

Dr. Petra Schoele, Sie sind eine ausgewiesene Expertin was Nachhaltigkeit und Wissenschaft anbelangt. Sie werden die gesamte Weiterbildung wissenschaftlich begleiten und auch selber Seminare halten. Was erwartet die Teilnehmenden in der Weiterbildung Nachhaltigkeitsmanagement Sport?
Die Teilnehmenden erhalten einen umfassenden und auch tiefen Einblick in das generelle Nachhaltigkeitsmanagement. Wir sind am Puls der Zeit, was die Anforderungen an jegliches Management bezüglich Nachhaltigkeit anbelangt. Und natürlich beleuchten wir insbesondere die gesellschaftlich so wichtige Sportbranche und erarbeiten heraus, welches Potenzial und auch Verantwortung im Sport liegt. Wir werden aufzeigen, wie komplex das Thema der Nachhaltigen Entwicklung ist. Es gibt ja nicht das eine Modell, das alle Probleme löst. Es geht darum verschiedene Lösungsmodelle kennenzulernen, zu verstehen und anzuwenden. Wir werden auf die Erfahrungen der Teilnehmer*innen aufbauen. Wir werden ganz viele Fragen stellen und gemeinsam Antworten suchen. Das ist das Schöne an Wissenschaft.

Was bringt mir diese Weiterbildung im Nachgang? Was soll ich damit machen?
Es ist eine der aktuellsten Weiterbildungen im Sportsegment – gleichzeitig erlangt man ein Zertifikat mit Hochschulniveau. Somit schärft man sein Profil nachhaltig, um bei dem Wort zu bleiben. In absehbarer Zeit wird es ähnlich dem oder der DSGVO-Beauftragten auch in jedem Unternehmen und Sportverein Nachhaltigkeitsbeauftragte geben, die eine Qualifizierung vorweisen müssen. Mit dieser Weiterbildung ist man dafür qualifiziert. Zudem wird gemeinsam mit den Teilnehmenden und Speakern ein hochkarätiges Management-Netzwerk, welches gerade in der jetzigen Zeit etwas Unerlässliches ist, entstehen. Man muss Synergien bündeln, um den Alltag zu meistern und sich dabei nicht die Wege für die Zukunft zu verbauen. Die Amateurvereine, Sportartikelhersteller, Zulieferer von Sportevents, Sportevents, Fans usw. selbst stehen vor großen Herausforderungen. Zu wissen, dass es ein Forum gibt auf dem man sich austauschen kann, lösungsorientiert denkt und vor allem auch mit großem Interesse geholfen wird, ist unbezahlbar.

Auf was können sich die Teilnehmenden freuen?
Auf ganz viele Praxisbeispiele und Dozierende aus dem Sport, Wirtschaft und Wissenschaft. Wir werden auch exklusive Einblicke in das Management des VfL Wolfsburg haben, einer der führenden Bundesligavereine was CSR-, Klima- und Nachhaltigkeitspolitik anbelangt. Wir werden mit kreativen und innovativen Lehr- und Lernmodellen arbeiten, so dass sich jede und jeder ganzheitlich einbringen kann. Die Leistungsnachweise sind ebenfalls sehr praxisorientiert. Und eines ist auch sicher: Wer sich für diese Weiterbildung anmeldet, bringt eine große intrinsische Motivation mit Verantwortung im Sport und in der Gesellschaft zu übernehmen. Eine Lernatmosphäre die gepaart mit dem Stadion ihresgleichen sucht.

Was bedeutet diese Weiterbildung für Sie persönlich?
Ich freue mich sehr, dass ich diese Weiterbildung mitgestalten kann. Das Thema „Nachhaltige Entwicklung“ begleitet ich mich seit meinem Studium in Theorie und Praxis. Neben der praktischen Umsetzung interessiert mich auch die facettenreiche wissenschaftliche Betrachtung und insbesondere die Gestaltung der Lehre hierzu, z.B. aktuell als Dozentin und in der Vergangenheit im Rahmen der Forschung an der Universität St. Gallen oder als Beauftragte für Nachhaltige Entwicklung in der Lehre an der Universität Konstanz. Es bedeutet mir viel, das sich zusammen mit dem SPORTBUSINESS CAMPUS einmal mehr eine Weiterbildung auf den Markt etablieren kann, die vor Innovation und Aktualität einen sehr hohen Standard bietet – und natürlich sind auch Veröffentlichungen das Ziel. Es passiert nicht oft, dass man ein wissenschaftliches Konzept von A bis Z konzipieren und umsetzen kann – um es dann permanent zu hinterfragen gemeinsam mit allen Beteiligten weiterzuentwickeln.

Vielen Dank für das Gespräch und viel Erfolg mit dem ersten Jahrgang der neuen Weiterbildung!

 

Norman Deris – Betriebswirt, Manager und Hundefreund (BAC 2020)

Norman Deris (2. von rechts) fällt auf: Eine Karriere im Bankwesen, seine Lebensgefährtin ist Tischtennis-Europameisterin, zu den Präsenzwochenenden kommt er mit dem Wohnmobil und sein Yorkshire Terrier Balu darf dabei auch nicht fehlen. Als diplomierter Bankbetriebswirt konnte sich Norman zu Beginn sogar viele Module anrechnen lassen. Hierdurch kann er sich hauptsächlich auf die sportlichen und wirtschaftlichen Module im Studium konzentrieren. International ist er auch kein ungeschriebenes Blatt: Der 30-Jährige ist jedes Jahr in Indien bei der Ultimate Table Tennis League als Betreuer dabei.

Du bist erfolgreich im Bankwesen tätig und managst deine Lebensgefährtin, die eine der Top-Tischtennisspielerinnen auf der Welt ist. Warum hast du dich noch für das Bachelorstudium im Stadion entschieden?
Tatsächlich habe ich mich längere Zeit damit beschäftigt, neben meiner Bankausbildung noch ein weiteres Interessengebiet für mich zu erschließen. Wirtschaft und Finanzen sind für mich spannende Themen, Sport ist meine Leidenschaft. Durch das Studium wollte ich meine Berufserfahrungen im Banken-Sektor um die Komponente Sport erweitern, um in Zukunft diese Themen miteinander zu verbinden. Außerdem wollte ich neue Menschen kennenzulernen, welche meine Begeisterung hierfür teilen.

Bald ist dein erstes Studienjahr vorbei. Wie ist bislang dein Eindruck? 
Rund um Positiv. Für mich ist die Herausforderung, neben meinem Beruf das Studium gemanagt zu bekommen. Hierbei erfahre ich sehr große Unterstützung durch die Studienbetreuung. Ich kann mich in verschiedene Studiengruppen einbuchen und habe dadurch einen völlig flexiblen, nach meinen Wünschen koordinierten Modulplan. Dadurch lerne ich auch viele neue Menschen kennen, was meiner ursprünglichen Erwartung entspricht. Für mich war es die absolut richtige Entscheidung, das Studium zu beginnen. Um Menschen aus der Wirtschaft und dem Sport kennen zu lernen wurde extra ein Netzwerkwochenende in München organisiert. Neben den Fachinhalten, welche man vermittelt bekommt, lernt man extrem viele Persönlichkeiten kennen.

Wie geht es nach dem Studium beruflich weiter?
Neben meiner Karriere in der Bankenwirtschaft, betreue ich meine Partnerin Petrissa Solja. Sie ist Sportlerin und aktuelle Europameisterin im Tischtennis. Meine Aufgabe ist es, sämtliche Presseanfragen, Terminkoordinationen und Aufgaben des Managements zu übernehmen, um ihr den Rücken für den reinen Sport freizuhalten.
Durch das Studium merke ich, dass mich die Themen aus den Vorlesungen dabei unterstützen, die Aufgaben deutlich professioneller umzusetzen. Beispielsweise arbeiten wir daran, wie wir den Markenauftritt Ihres Bundesligavereins, dem TSV Langstadt, noch weiter professionalisieren können, um eine größere Reichweite für Tischtennis in Deutschland zu erzielen, insbesondere dem Damen-Tischtennis. Hierfür habe ich Instrumente aus dem Sportmarketing kennengelernt und in einer Hausarbeit direkt mit dem TSV-Langstadt umgesetzt.

Du überraschst uns immer wieder: Du bist der erste Studierende, der während einer Präsenzphase mit dem Wohnmobil nach Düsseldorf gereist ist. Wie kam es dazu?
Durch das Tischtennis sind wir viele Tage im Jahr unterwegs. Immer wenn es möglich ist, möchten wir in unseren eigenen Räumlichkeiten schlafen. Dadurch sind wir wesentlich flexibler und immer mobil. In den letzten Jahren sind wir deshalb oft mit unserem kleinen Wohnmobil zu Tischtennis-Turnieren innerhalb Europas unterwegs.
Da ich aus Karlsruhe komme, und die Studienorte Düsseldorf, Fürth, München und Wolfsburg sind, ist eine Anreise mit dem Wohnmobil für mich optimal. So kann ich direkt vorm Stadion, indem ich Vorlesung habe, schlafen. Dadurch komme ich völlig entspannt und ausgeruht in der Vorlesung an.

Deine Lebensgefährtin startet für Deutschland bei Olympia. Bist du vor Ort? Wie kannst du sie unterstützen?
In der Tat wäre ich in Tokio dabei gewesen. Letztes Jahr (2020) hatte ich schon alles gebucht (Flug, Unterkunft, Tickets). Aufgrund der Pandemie und dadurch der Verschiebung der Olympischen Spiele ist eine Reise für mich nach Tokio leider nicht möglich gewesen. Außerdem ist durch die strengen Einreise-Bestimmungen seitens des Veranstalters und Japan keine Einreise für Betreuer möglich. Aktuell manage ich vieles von zu Hause aus. Gerade während der Olympiade nehmen die Presseanfragen deutlich zu. Durch die Zeitverschiebung von 7 Stunden merke ich aktuell schon, dass ich ganz froh bin, wenn nach der Olympiade etwas Ruhe einkehrt.

Weißt du schon, worüber du deine Bachelorarbeit schreiben wirst?
Ich bin ein großer Freund davon, theoretische Themen so praxisnah wie möglich umzusetzen. Aus diesem Grund nutze ich meine Bachelorarbeit für mein späteres Projekt. In meiner Studienarbeit geht es um alternative und moderne Finanzierungsmöglichkeiten im Spitzen- & Breitensport. Hier habe ich wieder die Kombination aus Sport, Finanzen und Wirtschaft.

Wir wünschen dir noch viel Erfolg beim Studium. Vielen Dank für das Gespräch!

  • „Studieren am SPORTBUSINESS CAMPUS bedeutet für mich die Leidenschaft für den Sport, meine Arbeit als Trainerin und ein wirtschaftswissenschaftliches Studium mit praxisnahen Inhalten zu verbinden, ohne Abstriche machen zu müssen. Die Nähe zum Fußball bietet ein starkes Netzwerk und somit bestmögliche Chancen für die Zeit nach dem Studium.“

    Neele Rheinländer, Bachelor-Absolventin und Master-Studentin

  • „Dass die Abschlüsse staatlich anerkannt sind, macht die Ausbildung komplett rund – aus diesem Grund habe ich mich nach meinem bereits abgeschlossenen Bachelor-Studium der Sportökonomie für den Master in General Management am SPORTBUSINESS CAMPUS entschieden.“

    Nadine Keßler, Master-Absolventin, UEFA Head of Women‘s Football und FIFA-Weltfußballerin 2014

  • „Ich studiere gerne am SPORTBUSINESS CAMPUS, da ich so die berufliche Praxis mit erstklassiger Theorie von Dozierenden aus dem Sportbusiness verbinden kann.“

    Tim Camehl, Bachelor-Absolvent

  • "Die inhaltliche und örtliche Nähe zur Bundesliga machen das Studium einzigartig und besonders. Jede Präsenzphase ist ein neues und spannendes Erlebnis zugleich. Am SPORTBUSINESS CAMPUS werden Geschichten geschrieben, die als Erinnerungen im Kopf bleiben."

    Florian Frenz, Bachelor-Absolvent

  • "Ich studiere am SBC, weil ich auf Grund einer Verletzung keinen Leistungssport mehr aktiv betreiben kann, der SBC mir aber dank der geballten Kompetenz der Dozenten, der Kommilitonen und der einzigartigen Location ein Stück von dem zurück geben kann was mir fehlt."

    Pascal Vorderbrügge, Bachelorstudent

Termine 2021 / 2022

Bachelor Management

Studienbeginn: 23. September 2022
Bewerbungsphase: 15. Dezember 2021 - 1. August 2022

Fußball Manager

Präsenzphase 1:
Ort: Arena Campus

Mi, 13.10. – Sa, 16.10.2021

Präsenzphase 2:
Ort:
Kleeblatt Campus
Mi, 03.11. – Sa, 06.11.2021

Präsenzphase 3: 
Ort: VfL Campus 
Mi, 09.02. – Sa, 12.02.2022

Anmeldung: Weiterbildung läuft momentan

Nachhaltigkeitsmanagement Sport

Ort: VfL Campus
Präsenzphase 1:
3 Tage: Do, 23. – Sa, 25. Juni 2022

Präsenzphase 2:
3 Tage: Do, 22. – Sa, 24. September 2022

Anmeldeschluss: Weiterbildung läuft momentan.

eSports Basic Manager

Kleeblatt Campus:
tba
eSports Basic Manager

Telefonische Studienberatung

Jeden Dienstag von 17:00 – 18.30 Uhr
oder nach Vereinbarung - gerne auch abends
+49 (0)89 – 45248482

Studium im Stadion

DER Bildungscampus in den Business Areas der modernsten Bundesliga-Stadien.

UNSER MOTTO IST PROGRAMM: Die Lehrveranstaltungen finden in den VIP-Logen und Funktionsräumen der MERKUR SPIEL-ARENA in Düsseldorf, sowie der weiteren Sportarenen der Sportstadt (PSD Bank Dome, Mitsubishi Electric Hall, …), des Sportpark Ronhof I Thomas Sommer in Fürth und der Volkswagen Arena in Wolfsburg statt.

Zudem wird ein Modul im Studienprogramm General Management im Ausland unterrichtet – z.B. in Manchester bei Manchester United, Manchester City, am ETIHAD Campus – Alle Studierenden absolvieren mindestens ein Präsenzwochenende an den Partnercampus in München, in Berlin oder einer anderen Top-Sportlocation.

Möchten Sie mit einem unserer Studierenden sprechen,
oder eine telefonische Studienberatung?

Bei unserer telefonischen Studienberatung nimmt sich die Akademische Leitung ausführlich Zeit für Sie.

+49 (0)89­ ­452 ­48­ 48 2​

Jeden Dienstag von 17:00 – 18.30 Uhr oder nach Vereinbarung

Partner des SPORTBUSINESS CAMPUS

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