Bachelor-Story vom Kleeblatt Campus: Pascal Nitschmann
Pascal Nitschmann studiert im 3. Semester Bachelor of Business Administration am Kleeblatt Campus bei der SpVgg Greuther Fürth.
Wir haben ihn zu seinem ganz persönlichen „Studenten-Werdegang“ und was er am Kleeblatt Campus schätzt befragt.
Mein Weg zum Kleeblatt Campus
In den letzten Jahren der Schulzeit wird immer wieder darauf Wert gelegt, über seine Zukunft nachzudenken, was nach der Schule sein mag und seine Fächer entsprechend zu wählen. In meinem doch eigentlich kreativen Kopf begrenzte sich diese Auswahl jedoch nur auf den Sport. Andere Bereiche oder Optionen reizten mich wenig. Ich spielte zu diesem Zeitpunkt in meinem Heimatverein SV Schott Jena Fußball und musste früh realisieren, dass ich zu schlecht bin, um meinen Unterhalt mit Fußball zu verdienen. So wurde mir mit der Zeit bewusst, dass meine Position außerhalb des Platzes ist. Das Abitur durchlief ich ohne große Probleme, so dass letztlich nur noch die kleine Frage blieb, ob ich in die Sportwissenschaft oder ins Sportbusiness gehe. Aber auch diese Frage wurde ebenfalls schnell beantwortet, denn ich bin schlichtweg nicht sportlich genug, dazu kam noch ein erster Kreuzbandriss in jungen Jahren. Außerdem sehe und sah ich meine Stärken eher im Management. Beim Vergleich verschiedener Sportmanagement-Studiengänge stach besonders der SPORTBUSINESS Campus mit dem Slogan ‚Studieren bei den Profis‘ und den Standorten direkt im Stadion heraus, sodass ich es kaum glauben konnte und mich ohne große Erwartungen beworben habe. Zum Glück wird vordergründig Wert auf die Persönlichkeit und ein betriebswirtschaftliches Grundverständnis gelegt als zum Beispiel auf den Numerus Clausus. Wie besonders dieses Studium eigentlich ist, konnte ich vor allem beim Bewerbungsgespräch in Erfahrung bringen, denn es drehte sich alles um mich: Meine Name ist Pascal Nitschmann, 19 Jahre alt, aus Jena, und nun im 3. Semester des Kleeblatt Campus.
Die familiären Präsenzphasen
Durch das System von regelmäßigen Präsenzwochenenden einmal pro Monat überwiegt eine Art Vorfreude auf die Vorlesungen mehr als das Gefühl von einer trägen, verpflichtenden Veranstaltung, wie es in der Schule war. Zugegebenermaßen hängt es auch ein wenig von dem Modul ab… An einem Wochenende bekommt man viel Wissensinput, aber das kommt mir sehr entgegen. Ich mag es, mich in eine Thematik tiefgründig einzudenken und alles mögliche darüber zu erfahren. Was mir am Kleeblatt Campus ebenfalls sehr gefällt ist, dass sich Studierende und Weiterbildungsteilnehmer, die alle von der selben Passion, dem Sport, getrieben werden, an einem Ort treffen. Außerdem vermittelt die neu gebaute Haupttribüne der SpVgg Greuther Fürth eine familiäre Wohnzimmerstimmung und sorgt für eine entspannte Arbeitsatmosphäre, welche Dank der herausragende Verpflegung noch verstärkt wird. Durch die sogenannten ‚Kaminabende‘ nach jeder Freitagsvorlesung ist jedes Präsenzwochenende einzigartig und gleicht einem Event.
Meine Leidenschaft als Projektthema
Ein anderer Aspekt stellt die Projektarbeit dar, welche einem das ganze Studium begleitet und uns auf die Bachelor-Arbeit vorbereitet. Ein praktisches Thema, welches ich selber wählen durfte, wird in allen wissenschaftlichen Arbeiten beleuchtet. Ich habe mich für ein Thema aus meiner zweiten großen Leidenschaft nebst des Fußballs entschieden: dem eSport. Seit Jahren nimmt der eSport einen großen Part in meiner Freizeit ein, nicht zuletzt auch weil ich leider oft verletzt war. Aber es steht eher der Spaß im Vordergrund, denn für das kompetitive Top-Niveau des eSports muss zu viel Zeit investiert werden, als dass es mir am Ende noch Spaß machen würde. Jedoch könnte ich mir aufgrund der interessanten, rasanten Entwicklung ein Engagement in dieser Branche vorstellen. Darum habe ich auch eSports zu meinem Projekt gemacht, schreibe meine Bachelor-Thesis darüber, und diese Expertise kann mich wiederum in der eSports Branche interessant machen.
Individuelle Betreuung
Außerhalb des Studiums verlief meine Zeit nicht ganz so rund. Ich wollte eigentlich meine Fußball-Karriere noch gemütlich in der A-Jugend mit Stolz und Ehere zu Ende bringen, doch einmal mehr hatte ich einfach Pech: Kreuzband- und Meniskusriss, zwei Operationen und Reha prägten somit das Jahr 2017. Ich hatte Studentenjobs soweit es das Knie zuließ. Durch die Verletzung verpasste ich ein Modul, welches ich in einem außergewöhnlichen Ort mit zwei Bachelor-Gruppen des VfL Campus nachholen konnten. Wir waren an einem Wochenende im DFI in Bad Aibling zu Gast und absolvierten dort das Modul Organisation. Ich lernte an dieser spannenden Präsenzphase nicht nur das Deutsche Fußball Internat kennen, sondern auch weitere Kommilitonen. Glück im Unglück sozusagen. Allgemein stellt es kein Problem dar, wenn ein Modul verpasst wird, denn dieses kann im Montagskurs des Kleeblatt Campus oder den anderen beiden Standorten nachgeholt werden.
Zukunft
Nach der Reha möchte ich die Möglichkeit nutzen, dass man als Kleeblatt Campus Student den Status eines permanenten Pflichtpraktikanten hat ausnutzen und viele Pflichtpraktika absolvieren. Ich möchte mit möglichst viel praktischer Erfahrung aus dem Studium herausgehen. Meine Fußballerkarriere hänge ich, wenn wundert es, zunächst an den Nagel, starte aber dafür im Frühjahr meine Trainerlaufbahn. Und falls ihr einen motivierten Pflichtpraktikanten oder Werkstudenten im Bereich eSports, Nachwuchsarbeit oder Marketing sucht, ihr wisst wo ihr mich findet: am Kleeblatt Campus.